FCV-VWG | Postfach 685, 3900 Brig | +41 27 924 66 00 | info@fcv-vwg.ch

Herzlich willkommen auf der Webseite des Verbandes Walliser Gemeinden

Ein einzelner grosser Stern in der Farbe des Kantons steht symbolisch für den Verband Walliser Gemeinden. Das Symbol steht für die Verbundenheit der 122 einzigartigen Walliser Gemeinden, für den gemeinsamen Auftritt und das Zusammenwirken unserer Engagements. Der Verband vertritt die Interessen der Walliser Gemeinden gegenüber dem Kanton sowie öffentlichen und privaten Institutionen und Organisationen. 

Langzeitpflegeplanung 2026–2035

Wir anerkennen die Notwendigkeit einer vorausschauenden Planung und begrüssen die grundsätzliche Stossrichtung der Vorlage: Die demografische Entwicklung wird analysiert, das Angebot der Langzeitpflege wird breiter gedacht (Alters- und Pflegeheime, Spitex, betreute Wohnformen, Tagesstrukturen, Kurzaufenthalte), und der Verbleib zu Hause wird in Übereinstimmung mit den Präferenzen vieler älterer Menschen als Leitidee aufgenommen. Auch der Wille zu besserer Koordination im System ist aus Sicht der Gemeinden sinnvoll.

Aus kommunaler Sicht ist der Bericht jedoch in entscheidenden Punkten zu wenig konkret, um bereits als Grundlage für verbindliche finanzielle und operative Entscheidungen dienen zu können. Im Vordergrund stehen für die Gemeinden die Fragen der Finanzierbarkeit, der fairen Lastenverteilung, der klaren Zuständigkeiten und der realistischen Umsetzbarkeit.

Ausführungsgesetz zum Tierschutzgesetz und Vorentwurf für ein neues kantonales Gesetz über das Halten von Hunden

Die Gemeinden sind im Bereich der Hundehaltung wichtige Vollzugspartner und direkt mit den praktischen Auswirkungen der Gesetzgebung konfrontiert. Der VWG anerkennt zwar das Anliegen des Kantons, die Themen Tierschutz und öffentliche Sicherheit klarer zu trennen. Ein zusätzliches Gesetz erhöht aber zwangsläufig die Komplexität. Die vorgesehenen Regelungen könnten sicherlich mit punktuellen Anpassungen im bestehenden Ausführungsgesetz zum Tierschutzgesetz eingefügt werden. Der Mehrwert eines neuen Gesetzes gegenüber einer gezielten Revision des bestehenden Rechts ist aus unserer Sicht nicht gegeben.

NEIN am 30. November zur Initiative «Für eine soziales Klimapolitik» der JUSO Schweiz

Der Vorstand des Verbandes Walliser Gemeinden (VWG) lehnt die Initiative «Für eine soziale Klimapolitik» der JUSO ab. Die Vorlage, über die das Stimmvolk am 30. November entscheiden wird, gefährdet die Interessen der Gemeinden.

Totalrevision des Gesetzes über den Umweltschutz

Ein wirksamer Umweltschutz ist nur im Zusammenspiel von Kanton, Gemeinden und Bevölkerung möglich. Die Gemeinden benötigen Planungssicherheit, Ressourcen und praxistaugliche Instrumente. Insgesamt müssen wir feststellen, dass die Totalrevision des Umweltschutzgesetzes den Gemeinden zusätzliche Aufgaben in Bezug auf Datenerhebung, Planung, Kontrolle, Kommunikation und Dokumentation zuschreibt, mit entsprechenden finanziellen, personellen und organisatorischen Auswirkungen auf die Gemeinden. 

Bei der Revision ist darauf zu achten, dass diese Auswirkungen möglichst tief gehalten werden, damit die Umsetzung überhaupt realistisch und finanziell tragbar ist.

Vorentwurf des Gesetzes über die Walliser Schule, über die allgemeinbildende Sekundarstufe II und den Privatunterricht

Der Vorstand des Verbandes Walliser Gemeinden begrüsst den Vorentwurf des Gesetzes über die Walliser Schule insgesamt und unterstützt dessen Zielsetzung, die Grundwerte, Strukturen und Zuständigkeiten der Walliser Schule klar zu definieren, Doppelspurigkeiten abzubauen und Querschnittsthemen wie Qualitätssicherung, digitale Bildung, Chancengleichheit und Gesundheit im Schulumfeld kohärent zu regeln. Der Entwurf ist eine solide Grundlage für eine moderne, qualitativ hochstehende und für alle zugängliche Schule im Wallis.

Zur im Vorentwurf vorgesehenen Kantonalisierung der Schuldirektionen der obligatorischen Schule nimmt der VWG keine Stellung. Die Gemeinden werden sich hierzu im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens individuell äussern.

Stellungnahme

Gesetz über die Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft des Flughafens Sitten

Der Vorstand des VWG unterstützt den vorgesehenen Beitrag der Gemeinden in Höhe von 10 % der kantonalen Entschädigung sowie die vorgeschlagene Aufteilung des Gemeindeanteils analog zur Finanzierung der Strassen (je zur Hälfte nach Bevölkerungszahl und der Anzahl der Übernachtungen). Zur Sicherstellung der Budgetsicherheit der Gemeinden verlangen wir jedoch die Festlegung eines Höchstbetrags von 600'000 CHF pro Jahr für den gesamten Gemeindeanteil. Zudem ist transparent über die jährliche Entwicklung der Kosten zu informieren.

Richtlinie über die Organisation und Finanzierung von Einheiten für Übergangspflege (EUP) in Alters- und Pflegeheimen

Der Verband Walliser Gemeinden begrüsst grundsätzlich die Schaffung von Einheiten für Übergangspflege (EUP) als sinnvolle Massnahme zur Schliessung der Versorgungslücke zwischen Spitalentlassung und Rückkehr nach Hause. Trotz der grundsätzlichen Zustimmung weisen wir auf einige wesentliche Punkte hin, die für die erfolgreiche Umsetzung und eine gerechte Finanzierungsverteilung zentral sind.

Stellungnahme

Kantonale Strategie „Generationen 60+“

Der Verband Walliser Gemeinden begrüsst die vom Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur vorgelegte Strategie Generationen 60+ und deren Ziel, auf die demografische Entwicklung mit einem koordinierten und integrierten Ansatz zu reagieren und gleichzeitig Gesundheit und Soziales zu verbinden. Aus Sicht der Gemeinden sind jedoch zentrale Voraussetzungen für eine tragfähige Umsetzung noch nicht erfüllt – insbesondere in Bezug auf die Aufgabenverteilung und Finanzierung.

Christophe Germanier wird Präsident des VWG und löst Stéphane Coppey ab

Am 7. Mai versammelten sich die Mitglieder des Verbandes Walliser Gemeinden (VWG) in Monthey zur Generalversammlung. 

Die diesjährige Generalversammlung stand auch im Zeichen von personellen Veränderungen. Stéphane Coppey, der den Verband während acht Jahren präsidierte und insgesamt zwölf Jahre im Vorstand tätig war, wurde verabschiedet. Auch Stève Lattion trat nicht mehr zur Wiederwahl an. 

Neu in den Vorstand gewählt wurden Tiziana Lattion, Gemeindepräsidentin von Liddes, sowie Fabrice Thétaz, Gemeindepräsident von Monthey. Für weitere vier Jahre bestätigt wurden Christophe Germanier, Niklaus Furger, Florian Piasenta, Virginie Gaspoz, Patric Zimmermann, Antoine Fournier und Stefan Zurbriggen. 

Zum neuen Präsidenten wählte die Generalversammlung den bisherigen Vizepräsidenten und Gemeindepräsidenten von Conthey, Christophe Germanier.

Jahresbericht 2024

Agenda

Generalversammlung 2026

23. April 2026, 17 Uhr, Salle Polyvalente, Conthey

Vorstandssitzungen

23. April 2026

28. Mai 2026

25. Juni 2026

27. August 2026

24. September 2026

29. Oktober 2026

18. November 2026

Medienmitteilungen

Medienmitteilung 2/2025

3. November 2025

Die Walliser Gemeinden sagen NEIN am 30. November zur Initiative «Für eine soziale Klimapolitik» der JUSO Schweiz

Medienmitteilung 01/2025

7. Mai 2025

Generalversammlung des Verbandes Walliser Gemeinden (VWG): Christophe Germanier wird Präsident des VWG und löst Stéphane Coppey ab

Medienmitteilung 02/2023

18. August 2023

JA zum Solardekret

Medienmitteilung 01/2023

27. April 2023

Medienmitteilung zur Generalversammlung

Medienmitteilung 02/2019

1. Mai 2019

Verband Walliser Gemeinden: primärer Ansprechpartner des Kantons in allen kommunalen Fragen

Medienmitteilung 01/2019

14. Januar 2019

Nein zur Zersiedelungsinitiative

Medienmitteilung 01/2018

29. JANUAR 2018

Nein zur No-Billag-Initiative

MEDIENMITTEILUNG 02/2018

4. MAI 2018

Der Präsidenten der Walliser Gemeinden unterstützen «Sion 2026»

MEDIENMITTEILUNG 01/2017

3. MAI 2017

Generalversammlung vom 3. Mai 2017: Wahl des neuen Vorstandes und des Präsidenten

MEDIENMITTEILUNG 02/2017

8. MAI 2017

Für ein Ja zum kantonalen Raumplanungsgesetz